WEG VON DER STRASSE - HIN ZUM SPORT
Der Nachwuchs ist unsere Zukunft - Das geht uns alle an!
Nachdem die Nachwuchsarbeit beim Traditionsverein ATSV Mattighofen jahrelang stagnierte und im organisatorischen, sowie logistischen Bereich nur das Notwendigste getan worden war, erschien es der neuen Nachwuchsleitung unter Klaus Erkner erforderlich, dieser Arbeit ein neues Gesicht zu verleihen. Die Nachwuchsarbeit beim ATSV Mattighofen sollte eine neue Qualität bekommen. Aus diesem Grund wurde im Herbst 2003 das Projekt "ATSV 2008–Weg von der Straße–Hin zum Sport" ins Leben gerufen.
U-8 2005
Dieser Slogan sollte nicht nur Leitspruch für den Verein werden, sondern dem ATSV Mattighofen den Weg in eine sorgenfreiere Zukunft weisen.Dazu ist war es erforderlich der Nachwuchsarbeit im Verein einen gebührenden Stellenwert zu verschaffen. Es wurden kurz- mittel- und langfristige Ziele ausgegeben. Der Anfang dazu wurde trotz zahlreicher interner Widerstände getan. Es war zu diesem Zeitpunkt niemandem klar, wie schwer es sein wird, gegen verkrustete Altlasten im Verein anzukämpfen. Aber bereits jetzt, zwei Jahre nach Erstellung dieses Konzeptes stellen sich erste große Erfolge ein. Zahlreiche andere Vereine aus ganz Oberösterreich versuchen Teile unseres Konzeptes ebenfalls umzusetzen, was uns natürlich sehr freut.
Erste Erfolge: Die Anzahl der Neuanmeldungen konnte erheblich verbessert werden. Ein gutes Trainerteam konnte installiert werden. Sportliche Erfolge traten ebenfalls ein. Innerhalb dieser zwei Jahre gelang es zudem, Österreichs größtes Nachwuchshallenturnier in Mattighofen unter der Padronanz des ATSV Mattighofen zu etablieren. Zahlreiche international, sowie national erfolgreiche Mannschaften gehören mittlerweile zu unseren Stammgästen.Trotz oder gerade wegen dieser Erfolge wird immer noch versucht unser Konzept anzufechten, da Erfolg natürlich auch Neider auf den Plan ruft. Aber Qualität und ehrliche Arbeit wird sich auf Dauer durchsetzen, dafür steht die Nachwuchsabteilung des ATSV.
Inhalt unseres Konzeptes "ATSV 2008, Weg von der Straße - Hin zum Sport" aus dem Herbst 2003:Wichtig wird geduldig und langfristig aufgebaute Qualitätsarbeit im Nachwuchsbereich sein. Aber auch die anhaltende Unterstützung und Mitarbeit des gesamten Vorstandes, sowie die Akzeptanz der Eltern wird erforderlich sein.Der ATSV Mattighofen muß langfristig gesehen, einfach zum Aushängeschild für solide und qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit in der Region werden.Das zu schaffen ist ein schweres, jedoch erreichbares und vor allem lohnenswertes Ziel.
"Weg von der Straße – Hin zum Sport" darf aber nicht nur heißen, eine sorgenfreiere Zukunft für den Verein zu schaffen. Dieser Slogan ist auch eine wichtige gesellschafts- und sozialpolitische Aussage, die uns alle zum Mitwirken bewegen sollte. Mann muß heute nur eine beliebige Zeitung aufschlagen. Beinahe täglich sind Schlagzeilen über jugendliche Straftäter, teilweise noch im Kindesalter zu lesen. Egal ob es sich um Gewalt-, Eigentums- oder Drogendelikte handelt. Eines ist klar zu erkennen. Die Gesellschaft hat ein ernsthaftes Problem. Ein Problem an dem vor allem viele unserer Jüngsten zu scheitern drohen. Deshalb kann es nicht nur unsere Aufgabe sein, nein es muß unsere Pflicht sein, Taten zu setzen. Taten, die geeignet sind, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen.
Das sollte aber kein Abschieben auf unbeaufsichtigte Plätze sein, weil dort oft erst recht Drogendelikte und Jugendkriminalität ihren Anfang nehmen. Das soll keineswegs einen Aufruf zur totalen Überwachung der Jugendlichen bedeuten. Nein, die Jugendlichen sollten mit vernünftigen Freizeitkonzepten mehr in die Verantwortung genommen werden, und so zur Selbstständigkeit erzogen werden. Ansatzpunkte könnten z.B. Peersprojekte auch außerhalb der Schule, aber auch eine qualitativ hochwertige Vereinsarbeit, die der heutigen Jugendkultur nahekommt, und dazu geeignet ist, die zahlreichen Jugendszenen anzusprechen, sein.
Unterstützung für unsere Arbeit
Es darf nicht nur die Aufgabe des Vereines sein, die Verantwortung für einen beträchtlichen Teil der Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen zu übernehmen. Es wird erforderlich sein, die Eltern, Schulen, Politik, und Wirtschaft, vor allem aber die Jugendlichen einzubeziehen. Jeder sollte den ihm möglichen Beitrag leisten, jeder sich der Mitverantwortung stellen, und an sinnvollen Projekten mitwirken. Den Eltern wird naturgemäß ein sehr großer Anteil zukommen, was in einer Zeit, wo es für viele Familien immer schwieriger wird, da zumeist beide Elternteile berufstätig sein müssen, eine nicht einfache Aufgabe darstellt.Die Zusammenarbeit Schule und Verein sollte intensiviert werden. Da die Turnstunden ohnehin schon auf ein kaum mehr zu unterbietendes Minimum geschrumpft wurden, wäre eine Zusammenarbeit mit Sportvereinen wie dem ATSV mehr als wünschenswert.
Nachweislich ist Sport eine äußerst wirkungsvolle präventive Tätigkeit, die Jugendliche oftmals vor einem Abrutschen in der Gesellschaft (Drogen, Jugendkriminalität) bewahrt. Dies wurde mittlerweile auch vom OÖFV erkannt, was entsprechende Aussendungen belegen.Die Politik sollte dem Verein die bestmöglichen Grundlagen für eine qualitativ hochwertige Jugendarbeit schaffen. In Mattighofen ist in dieser Richtung ja bereits einiges geschehen. Von der Infrastrukur wurden viele Möglichkeiten geschaffen, von denen andere Kommunen nur träumen können. Das ist natürlich ein Dank an die Politik, aber gleichzeitig auch Aufforderung so weiterzumachen.
Die Wirtschaft sollte naturgemäß ebenso an der Umsetzung von derartigen Projekten interessiert sein, handelt es sich doch um Arbeitkräfte und Kunden von heute und morgen. Uns ist durchaus bewußt, daß der Wirtschaft selbstverständlich auch Grenzen in der Unterstützung von Vereinen gesetzt sind, dennoch sollte eine sinnvolle Unterstützung von Vereinen, die Jugendliche ausbilden bzw. mit Jugendlichen arbeiten, kein Thema sein. Eines ist klar, mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Wirtschaftstreibenden kann vieles ermöglicht werden, wovon wir heute noch träumen.
Mit Verknüpfung all dieser Komponenten sollte es dem ATSV Mattighofen gelingen, dem Slogan "ATSV 2008 – Weg von der Straße – Hin zum Sport" gerecht zu werden. Was konkret, will der Verein in Zukunft leisten?
Sportlicher Bereich
Im sportlichen Bereich liegen die Zielsetzungen ganz klar darin, den Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 – 19 Jahren, altersspezifisch, fußballerische, technische Fertigkeiten, und technisch – taktisch richtiges Verhalten anzueignen.Kurzum sollen entscheidende Grundlagen für eine spätere Laufbahn im Fußball oder in einer anderen Sportart geschaffen werden.Der ATSV Mattighofen soll sozusagen das Sprungbrett für eine spätere erfolgreiche Sportler- und Berufslaufbahn werden, zumindest aber dafür einen großen Beitrag leisten.Selbstverständlich sehen wir es im Rahmen unserer Möglichkeiten als Aufgabe, den Fußballsport in all seiner Breite zu fördern und nicht nur einzelne Talente zu unterstützen.Den Talentierteren unter den Spielern sollte aber eine besondere zielgerichtete Förderung zuteil werden, um letztendlich auch qualitativ Erfolge erzielen zu können.
Gesellschaftlicher Bereich
Den Jugendlichen soll die Möglichkeit aufgezeigt werden, wie man sich in der Gesellschaft integrieren kann. Sie sollen die Rechte und Pflichten eines Vereinslebens kennen lernen und wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Leben sammeln.Die Jugendlichen sollen ermuntert werden, sich eine gewisse Teamfähigkeit anzutrainieren, und somit auch andere zu akzeptieren und zu verstehen. Nirgendwo sonst treffen Jugendliche auf so viele unterschiedliche Charaktere, was alleine durch die zahlreichen verschiedenen Nationalitäten im Verein belegbar ist. Diskriminierungen von andersartigen Jugendlichen dürfen gar nicht erst aufkommen.
Zusammenarbeit mit Schulen
>Gemeinsame Sporttage, die von ausgebildeten Vereinstrainern geleitet werden, sind durchaus denkbar, um den Kindern schon früh die in Sportvereinen gebotenen Möglichkeiten nahe zu bringen.Viele andere Dinge, die mit den pädagogischen Vorgaben der Schule vereinbar sind, wären denkbar, sollten allerdings erst mit den Lehrern abgestimmt werden.
Sozialer Bereich
Weg von der Straße, weg von den Drogen, weg von Gewalt und Jugendkriminalität, sagt eigentlich alles aus und sollte abschießend nochmals unseren Slogan in Erinnerung rufen.Dazu werden unter Federführung des ATSV Mattighofen Elternabende, sowie Informationsveranstaltungen (Prävention durch kompetente Vortragende) für alle Interessierten abgehalten.
"ATSV 2008 – Weg von der Straße – Hin zum Sport"
Helfen auch Sie mit, und unterstützen Sie den ATSV Mattighofen bei seinem richtungsweisenden Projekt. Die Jugend wird es Ihnen danken!






